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Gemeinde-Chronik

Chronik

    1846 Gründung der ersten Baptistengemeinde auf ostfriesischem Boden: "Gemeinde getaufter Christen in Ihren" (bei Leer)

    1849 Die weiteren neugegründeten Gemeinden schließen sich zum "Bund der vereinigten Gemeinden getaufter Christen" zusammen.

    1865 Gemeindegründung in Jennelt. Die gläubig getauften Christen aus Norden gehörten zur Gemeinde Jennelt.

    1888 Der Zusammenschluss der Gemeinden nennt sich nun "Bund der Baptisten-Gemeinden"

    1900 Am 16.04. Gründung der Gemeinde Norden und Einweihung einer „Kapelle“ an  der Osterstraße/Kleine Hinterlohne. Ein Bummert (frühere Bezeichnung für ein einfaches, eingeschossiges Wohnhaus für zwei Familien) verdeckte die Sicht von der Osterstraße auf das Kirchengebäude. Dieser wurde in den 1950er Jahren abgerissen, und auf dem Grundstück wurde zunächst ein Vorgarten angelegt. Der heutige Vorbau entstand in den 1960er Jahren

    1901 Kauf und Einbau der Orgel, die in den Jahren 1796-1799 von dem Esenser  Orgelbauer Johann Gottfried Rohlfs für die Mennoniten-Gemeinde Norden  gebaut worden war. Die Baptisten bezahlten 450 Goldmark für das  Instrument.

    1906 Am 18.11. wird der erste hauptamtliche Prediger (mit Ausbildung im Theologischen Seminar Hamburg) in den Dienst eingeführt.

    1920 Die Gemeinde erwirbt am 18.7. die Vereinsrechte.

    1930 Der Bund der Baptistengemeinden erhält die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts.

    1942 Unter dem Druck des nationalsozialistischen Regimes schließen sich 1942  Baptisten-, Elim- und Brüdergemeinden zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden zusammen. Von da an nennt sich die hiesige  Gemeinde: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Norden e.V.

    1948 In einer Feierstunde wird am 14. November die inzwischen restaurierte Orgel wieder in den Dienst gestellt.

    1957 Seit dem 3.3. trägt das Kirchengebäude den Namen "Christuskirche".

    1983 Mitglieder aus Norden und der Vereinigung Nordwestdeutschland erwerben  und sanieren einen 1865 erbauten Gulfhof an der Parkstraße 5 und gründen das Ev.-Freik. Sozialwerk Nordwest-deutschland "Unser Haus". Nach dem  Umbau findet die Einweihung am 26. November statt.

    1988 "Dat lüttje Huus", Bibeln - Bücher- Basar e.V.", Osterstraße 140 wird  am 26. November eröffnet. 30 bis 40 Gemeindeglieder haben in etwa 1000  Arbeitsstunden das angemietete Haus renoviert.

    1993 Am 24. Oktober ist die Gründungsversammlung der Norder Zweiggemeinde  Esens. Im darauf folgenden Jahr wird auf einem Grundstück der Stadt  Esens, am Hohekamp 14 eine Containerkirche errichtet.

    1998 Nach einer umfangreichen Generalüberholung kann die 200jährige Orgel am 9. Mai in einem Festgottesdienst wieder in Dienst gestellt werden. 

    2004 Das Ev.-Freik. Sozialwerk Nordwestdeutschland "Unser Haus" wird von  dem Evangelisch-Freikirchlichen Diakoniewerk Bremen übernommen und  weiter als Begegnungsstätte und Gästehaus "To Huus" geführt.

    2004 Umfangreiche Renovierung von Gruppenräumen und Anbau für erweitertes  Angebot in der Kinder - und Jugendarbeitarbeit gemäß dem Gemeindeziel,  "Gemeinde für die Stadt" zu sein.

    2012 wird der Bücherladen “Lüttje Huus” aufgegeben.

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